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So halten Ventilstellglieder die Sollwerte ein

28. Mai 2020 | Kalibrierung

Ventile, die Aktuatoren, durch die sie bewegt werden, und die elektronischen Schaltungen, mit denen sie gesteuert werden, stehen jeden Tag unter starker Beanspruchung. Dadurch können Schrauben gelöst und mechanische Verbindungen gelockert werden und Federn an Spannung verlieren. Bei elektronischen Bauteilen kann zwischen den Prüf- und/oder Kalibrierintervallen Drift stattfinden, die zu einer Fehlfunktion der Ventile und damit zu einer nicht korrekten Regulierung der zu regulierenden Gase oder Flüssigkeiten führt.

Vermeiden Sie diese Probleme mit einem Programm zur vorbeugenden Instandhaltung. Wichtige zu untersuchende Bereiche sind:

  • Ventil-Schließfunktion zur Bestimmung, ob das Stellglied das Ventil bei einem Strom von 4,0 mA vollständig schließt
  • Ventil-Öffnungsfunktion zur Bestimmung, an welchem Punkt sich das Ventil öffnet, und zur Sicherstellung, dass das Ventil nicht durch fehlerhafte Funktionen geschlossen bleibt
  • Steuerung der Ventilposition über die volle Messspanne, um auch den vollständig geöffneten Zustand zu prüfen
  • Linearität der Ventileinstellungen bei linearen Stellsignalen
  • Gesamtbetrieb zur Sicherstellung, dass das Ventil während des Öffnens und Schließens reibungslos ohne Schwergängigkeit oder Schwingung funktioniert

Diese Untersuchungen müssen möglichst schnell durchgeführt werden, um Ausfallzeiten zu minimieren. Haben sich Werte durch Drift verändert, sollte zudem eine schnelle Kalibrierung folgen.