Kalibrierung von Waagen und Druckmessgeräten

Kalibrierung von Waagen und Druckmessgeräten

Eine Druckwaage — auch als Kolbenmanometer bezeichnet — ist ein Kalibrierstandard, der das Prinzip einer Druckbalance nutzt, um Druckmessgeräte zu kalibrieren. Druckwaagen verwenden kalibrierte Massestücke, um bekannte Drücke auf ein Prüfobjekt auszuüben, und bieten eine einfache und kostengünstige Lösung für ein breites Spektrum an Druckkalibrierungen. Der Aufbau eines Kolbenmanometers und die grundlegende Funktionsweise sind dabei denkbar einfach erklärt: Ein Kolben mit definierter Fläche wird in einem Zylinder durch das zu messende Medium – je nach Anwendung hydraulisch oder pneumatisch – nach oben gedrückt, während er durch aufgelegte Massestücke im Gleichgewicht gehalten wird. Für Anwendungen mit niedrigeren Druckbereichen kommen häufig Druckwaagen mit pneumatischem Funktionsprinzip zum Einsatz.

Ein wesentlicher Vorteil einer Druckwaage ist, dass die gesamte Hardware, die zur Erzeugung, präzisen Steuerung und Messung von Druck erforderlich ist, im Instrument selbst enthalten sein kann. Fluke Calibration Druckwaagen bzw. Kolbenmanometer sind bekannt für ihre klassenführenden Messunsicherheiten, schnellen Stabilisierungszeiten, einfache Feineinstellung und ein einzigartiges Befestigungsbolzen-Design, das die Abdichtung des Prüfobjekts mit minimalem Aufwand ermöglicht.

Mehr Effizienz und Zuverlässigkeit im Kalibrieralltag

Der Einsatz einer Druckwaage im Laboralltag steigert die Effizienz, da Prüfpunkte mit einem Totgewichtsprüfgerät schnell und stabil erreicht werden. So lassen sich mehr Geräte pro Tag kalibrieren, ohne die Messunsicherheit zu erhöhen. Eine regelmäßig geeichte Waage schafft reproduzierbare Bedingungen, erleichtert die Vergleichbarkeit zwischen Laboren und reduziert Diskussionen bei Audits.

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